FRUIT LOGISTICA
3.-5. FEB 2027
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Was macht einen Apfel zum FLIA-Gewinner? Die Geschichte von POMPUR

POMPUR macht den Apfelgenuss für Menschen mit Apfelallergie wieder möglich – und gewann damit den FRUIT LOGISTICA Innovation Award 2026. Was steckt hinter dem Erfolg?

Einfach in einen knackigen Apfel beißen? Für Menschen mit Apfelallergie ist das oft keine Selbstverständlichkeit. Die Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) will das ändern. Mit POMPUR hat sie zwei wissenschaftlich geprüfte, allergikerfreundliche Apfelsorten entwickelt. Im Februar 2026 überzeugte die Innovation das internationale Fachpublikum der FRUIT LOGISTICA und gewann den Innovation Award (FLIA) in der Kategorie Fresh Produce.

Rund 20 Jahre Züchtungsarbeit stecken hinter dem Erfolg. Ulrich Buchterkirch, Maik Stölken und Matthias Schmoldt von ZIN erzählen, wie POMPUR entstand, was der FLIA-Gewinn bewirkt hat und welche Herausforderungen noch vor ihnen liegen.

Zehn Personen posieren mit der Trophäe des „FRUIT LOGISTICA Innovation Award 2026“ der Kategorie Fresh Produce

1. von links U.Buchterkirch, 3. von links M.Schmoldt, 6. von links M.Stölken

Ihre Innovation könnte die nächste sein! Noch bis zum 31. Oktober 2026 können Unternehmen ihre Entwicklungen für den FRUIT LOGISTICA Innovation Award 2027 in den Kategorien Fresh Produce und Technology einreichen.

Jetzt für den FLIA 2027 bewerben

Wie aus einer Idee POMPUR wurde

Wie entstand die Idee für POMPUR?

Ulrich Buchterkirch: „Wer neue Apfelsorten züchtet, sucht immer nach dem Besonderen. Bei POMPUR hat uns eine andere Frage angetrieben: Was ist mit den Menschen, die keine Äpfel mehr essen können, weil sie allergisch reagieren? Können wir ihnen den Genuss eines frischen Apfels zurückgeben?

Mit den Sorten ZIN 168 und ZIN 186 haben wir genau dafür eine Lösung entwickelt. POMPUR verbindet wissenschaftlich geprüfte Allergikerfreundlichkeit mit gutem Geschmack und einer angenehmen Textur. Denn auch ein besonderer Apfel muss vor allem eines: schmecken.“

Ein Preis, der Aufmerksamkeit schafft

Was hat der FLIA-Gewinn für POMPUR verändert?

Maik Stölken: „Der FLIA-Gewinn ist für uns eine besondere Anerkennung. Hinter POMPUR stehen viele Jahre Arbeit und zahlreiche Partner, von der Züchtung über die Forschung bis zur Markteinführung.

Die Auszeichnung durch das internationale Fachpublikum bedeutet uns viel – und hat uns zusätzliche Aufmerksamkeit gebracht. Während und nach der FRUIT LOGISTICA erreichten uns zahlreiche Anfragen.

Vor Kurzem kam eine weitere Auszeichnung hinzu: der Deutsche Innovationspreis Gartenbau des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) für POMPUR und die Entwicklung unserer allergikerfreundlichen Apfelsorten.“

Wissenschaftlich geprüfte Verträglichkeit

Was macht POMPUR allergikerfreundlich?

Matthias Schmoldt: „POMPUR richtet sich insbesondere an Menschen, die aufgrund einer Kreuzallergie mit Birkenpollen auf das Apfelallergen Mal d 1 reagieren.

Wir haben die Verträglichkeit beider Sorten über mehrere Jahre wissenschaftlich untersuchen lassen, unter anderem an der Technischen Universität München und der Charité Berlin. Beide Sorten sind ECARF-zertifiziert.

Allergikerfreundlich bedeutet natürlich nicht, dass allergische Reaktionen zu 100% ausgeschlossen sind, da Allergien sehr individuell ausgeprägt sind. Aber wir bieten Menschen, die bisher häufig auf Äpfel verzichten mussten, eine wissenschaftlich geprüfte Alternative mit einer sehr hohen Verträglichkeit.“

Die Herausforderung: Zurück ins Apfelregal

Was war die größte Herausforderung bei der Markteinführung?

Ulrich Buchterkirch: „Einen allergikerfreundlichen Apfel zu entwickeln, ist das eine. Die Menschen zu erreichen, für die er gedacht ist, das andere.

Wer seit Jahren keine Äpfel mehr kauft, schaut im Supermarkt oft gar nicht mehr ins Apfelregal. Deshalb müssen wir POMPUR sichtbar machen und seine besonderen Eigenschaften direkt am Point of Sale vermitteln.

Gleichzeitig sprechen Geschmack und Textur auch Menschen ohne Apfelallergie an. Wir wollen POMPUR als attraktive Apfelmarke im Handel etablieren.“

Wie geht es weiter?

Was steht als Nächstes an?

Maik Stölken: „Wir wollen POMPUR bekannter machen, neue Verbraucher erreichen und die Produktion entsprechend der Nachfrage ausbauen. Gleichzeitig entwickeln wir weitere Sorteninnovationen. POMPUR zeigt, was gezielte Züchtungsarbeit bewegen kann – und motiviert uns, diesen Weg weiterzugehen.“

Warum sich eine FLIA-Bewerbung lohnt

Was raten Sie Unternehmen, die sich für den FLIA 2027 bewerben möchten?

Matthias Schmoldt: „Nutzen Sie diese Chance! Schon die Möglichkeit, eine Innovation auf der FRUIT LOGISTICA einem internationalen Fachpublikum vorzustellen, macht eine Bewerbung lohnenswert.

Wo sonst treffen so viele Menschen aus der internationalen Frischfruchtbranche zusammen, die sich für neue Produkte und innovative Lösungen interessieren?

Wer etwas Neues entwickelt hat, sollte diese Bühne nutzen und zeigen, welches Potenzial in seiner Innovation steckt.“

Ihre Innovation könnte die nächste sein!

POMPUR zeigt, wie aus einer Idee und langjähriger Forschungsarbeit eine preisgekrönte Innovation wird. Auch 2027 bietet der FRUIT LOGISTICA Innovation Award Unternehmen eine internationale Bühne für neue Produkte und Technologien.

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